Der stille Riss
Migration verändert Jena. Chancen und Herausforderungen, die wir nicht ignorieren dürfen.
Ich habe länger überlegt, ob ich über Migration schreiben sollte. Das Thema ist emotional ziemlich aufgeladen und wird mir wahrscheinlich Kritik einbringen. Am Ende fand ich es aber zu wichtig, was hoffentlich nach dem Lesen deutlich wird. Das Bild eines “Risses” habe ich gewählt, um ein Problemkomplex als auch die Aufgaben zu umschreiben. Im Ruhrgebiet aufgewachsen weiß ich auch, wovon ich spreche. Der Riss verläuft übrigens auch innerhalb der migrantischen Mileus. Nach dem Vorwort aber zur Sache.
Fahrt mal abends durch Winzerla oder Lobeda.
Auf den Spielplätzen werden locker ein Dutzend Sprachen gesprochen. In der Bäckerei bestellt jemand auf Arabisch, die Kassiererin antwortet auf Russisch, beide verstehen sich. Im Wohnheim gegenüber sitzen indische Studierende und lernen für ihre Prüfungen an der Ernst-Abbe-Hochschule.
Und gleichzeitig: Fahr mit dem Bus durch Wogau, Isserstedt oder Maua. Durch die ruhigen Siedlungsstraßen mit den Eigenheimen und den Gärten. Kaum ein Migrationsanteil. Kaum eine Gemeinschaftsunterkunft. Kaum ein DaZ-Kurs.
Beide Bilder sind wahr. Beide sind Jena. Und der Abstand zwischen ihnen wächst – leise, stetig, fast unmerklich. Das meine ich mit stillem Riss, der sich durch unsere Stadt zieht.
Die politische Debatte über Migration in Deutschland und in Jena wird immer wieder in Schubladen sortiert.
Die eine Schublade heißt: Migration ist das Problem. Wer so denkt, sieht in jedem Zuzug eine Bedrohung, in jeder Statistik eine Bestätigung, und hat auf jede Frage bereits die Antwort, bevor er die Daten gelesen hat. Diese Haltung ist bequem. Und sie ist falsch.
Die andere Schublade heißt: Migration ist kein Problem. Wer so denkt, erklärt jeden Hinweis auf Schwierigkeiten zur Panikmache, jede unbequeme Zahl zur Instrumentalisierung – und verweigert damit genau den Menschen die ehrliche Auseinandersetzung, die am meisten auf funktionierende Integration angewiesen sind. Auch diese Haltung ist bequem. Und auch sie ist falsch.
Meine Beitrag hier ist komplizierter, ehrlicher und letztlich auch hoffnungsvoller: Migration verändert Jena – strukturell, demografisch, sozial. Das birgt echte Chancen. Und es erzeugt echte Herausforderungen. Beides gleichzeitig anzuerkennen ist keine Schwäche. Es ist die Voraussetzung für gute Politik.
Wessen Wachstum?
Jena wächst. 108.000 Einwohnerinnen und Einwohner, Vollbeschäftigung, Weltmarktführer wie Zeiss und Jenoptik, eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Das klingt nach Erfolg.
Aber wessen Erfolg ist das?
Über 19.600 Menschen mit Migrationshintergrund1 leben heute in Jena – 18,2 Prozent der Bevölkerung. 2011 waren es noch 8,3 Prozent. Der Migrationsbericht sagt es ohne Umschweife: Ohne diese Menschen wäre Jenas Bevölkerung seit Jahren deutlich geschrumpft.
Warum? Weil Jena sich längst nicht mehr selbst trägt. Die Geburtenrate liegt aktuell bei 1,0 Kindern pro Frau – deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 1,34 und weit entfernt von den 2,1 Kindern, die eine stabile Bevölkerung bräuchte. Jena schrumpft aus sich heraus. Was wächst, wächst durch Zuzug.
Das Wachstum, auf das wir stolz sind, ist kein Selbstläufer. Es ist ein Ergebnis von Zuwanderung. Von Menschen, die sich entschieden haben, hierher zu kommen – aus China, aus Indien, aus der Ukraine, aus Syrien, aus Rumänien, aus dutzenden anderen Ländern. Und es ist, wenn wir ehrlich sind, ein Wachstum, das wir noch nicht wirklich verstanden haben.
Denn diese Menschen sind keine homogene Masse. Der Bericht unterscheidet EU-Bürger mit Freizügigkeit, Studierende aus Drittstaaten, Geflüchtete mit Schutzstatus, Erwerbsmigrantinnen und Familiennachzügler. Jede Gruppe kommt aus anderen Gründen. Jede braucht andere Unterstützung. Jede trägt anders zur Stadtgesellschaft bei.
Wer das in eine einzige Debatte presst – Migration ja oder nein, gut oder schlecht – hat den Anschluss an die Realität bereits verloren.
Wer kommt eigentlich – und warum?
Es lohnt ein Blick auf eine Frage, die in der öffentlichen Debatte fast nie gestellt wird: Wer sind diese fast 15.000 Migranten1 eigentlich?
Die Antwort überrascht viele. Denn das dominierende Bild – Flüchtlinge, Asylbewerber, Gemeinschaftsunterkünfte – erfasst nur einen Bruchteil der Realität.
EU-Bürger und langjährig Ansässige bilden mit über 4.400 Personen die größte Einzelgruppe. Sie genießen Freizügigkeit oder haben eine Niederlassungserlaubnis – sie sind, rechtlich betrachtet, auf Dauer hier.
Geflüchtete mit Schutzstatus – also anerkannte Flüchtlinge, ukrainische Kriegsgeflüchtete und Personen mit humanitärer Aufenthaltserlaubnis – machen rund 3.400 Personen aus. Dazu kommen etwa 480 Asylbewerber im laufenden Verfahren und 213 Geduldete. Zusammen also knapp 4.100 Personen – bedeutsam, aber weit entfernt von einer Mehrheit.
Studierende aus Drittstaaten sind mit rund 1.700 Personen eine der sichtbarsten Gruppen – vor allem aus Indien und China. Sie kommen für Bildung und gehen oft wieder, wenn niemand sie hält.
Warum zähle ich das alles auf? Die Botschaft ist klar: Geflüchtete sind ein wichtiger, aber nicht dominanter Teil des Migrationsgeschehens in Jena. 41 Prozent aller Ausländerinnen und Ausländer kommen aus Europa, 47 Prozent aus Asien. Wer das ignoriert, führt eine Debatte über ein Phänomen, das er nicht versteht. Warum ist das wichtig?
Die Rechnung, die niemand aufmacht
Im Hintergrund läuft eine andere Uhr. Die Fachkräftestudie Jena 2030, beauftragt von JenaWirtschaft beim Zentrum für Sozialforschung Halle, hat sie sorgfältig gestellt.
Bis 2030 verlassen rund 17.280 Beschäftigte die Jenaer Wirtschaft durch Renteneintritte. Dreißig Prozent aller heutigen Stellen müssen neu besetzt werden. Dazu kommen bis zu 7.000 Stellen durch Wachstum. Jenas Nachwuchs, die Kinder und Jugendlichen von heute, deckt davon gerade einmal 7.200 Personen ab.
Den Rest – die größte einzelne Quelle – soll Zuwanderung aus dem Ausland liefern. Rund 7.120 Personen in der mittleren Prognose. Mehr als Pendler, mehr als Binnenwanderung, mehr als alles andere.
Das ist kein politisches Statement. Das ist Arithmetik.
Und gleichzeitig zeigt dieselbe Studie das Problem: Ausländische Beschäftigte arbeiten heute zu 35 Prozent auf Helferstellen. Bei Deutschen sind es 13,5 Prozent. Jenas Hightech-Wirtschaft, seine Optik- und Photonikunternehmen, seine wissensintensiven Dienstleister – sie brauchen Fachkräfte, Spezialisten, Akademiker.
Ein Wort zu den Flüchtlingen -wie gesagt etwa ein Drittel der Migranten- die oft im Fokus stehen. Wer erwartet, dass Geflüchtete am Montag ankommen und am Freitag arbeiten, hat die falsche Erwartung. Die Fachkräftestudie ist da ehrlich: Der Weg in den Arbeitsmarkt ist für Geflüchtete lang – länger als bei anderen Migrationsformen. Sprache zuerst, dann oft ein zäher Anerkennungsprozess für mitgebrachte Qualifikationen. Und die Tendenz zu unqualifizierter Beschäftigung ist ausgeprägt: Reinigung, Bau, Gastronomie. Das ist kein Vorwurf – es ist die Realität eines Einstiegs unter schwierigen Bedingungen. Dass es trotzdem funktioniert, zeigt die Entwicklung nach der Fluchtwelle 2015: Die Zahl der Geflüchteten im Leistungsbezug stieg zunächst stark an – und sank dann in den Folgejahren kontinuierlich, weil Integration tatsächlich stattfand. Langsam, manchmal mühsam, aber messbar.
Auch das ist ein Riss, aber er beginnt nicht im Arbeitsamt. Er beginnt früher. Viel früher.
Was in den Schulen passiert
Im Schuljahr 2024/25 hat jedes siebte Kind an Jenas staatlichen Schulen eine nicht-deutsche Familiensprache. In den Kitas ist es bereits jedes sechste Kind – doppelt so viele wie 2009.
Das wäre keine schlechte Nachricht, wenn diese Kinder dieselben Chancen hätten. Haben sie nicht.
Die Zahlen nach Schulart sind das deutlichste Signal, das die Daten senden: Kinder mit nicht-deutscher Familiensprache stellen nur 9 Prozent aller Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Aber 31 Prozent aller Förderschülerinnen und Förderschüler.
Der Migrationsbericht nennt den Hauptgrund nüchtern: Eine andere Muttersprache ist ein „potenzieller Risikofaktor für eine gelungene Bildungsbiographie”. Nicht weil diese Kinder weniger begabt wären. Sondern weil das System sie zu früh verliert – mangels früher Sprachförderung, mangels Ressourcen, mangels Aufmerksamkeit.
Räumlich konzentriert sich das Problem: Fünfzig Prozent aller Schülerinnen und Schüler mit nicht-deutscher Familiensprache gehen in Schulen der preisgünstigen Plattenbaugebiete im Südwesten der Stadt. Einzelne Schulen kommen auf über 21 Prozent Anteil. Die Lehrkräfte leisten Außerordentliches. Die Infrastruktur hält nicht Schritt.
Das Landesprogramm „Sprach-Kitas”, das 16 Jenaer Einrichtungen mit je einer Sprachförderkraft unterstützte, ist inzwischen ausgelaufen. Das habe ich oft kritisiert, leider vergeblich.
Zwei Städte in einer
Der stille Riss verläuft nicht zwischen Deutschen und Migranten. Er verläuft zwischen Stadtteilen – und sein Ursprung ist banal: die Mietpreiskarte.
Die preisgünstigen Plattenbaugebiete im Südwesten – Lobeda und Winzerla – tragen zusammen mehr als die Hälfte aller Jenaer Migrantinnen und Migranten. In Lobeda liegt der Migrationsanteil bei fast einem Drittel der Bevölkerung, in Winzerla hat er sich seit 2016 verdoppelt. Der Grund ist simpel: Dort sind die meisten bezahlbaren Wohnungen. Wer günstig wohnen muss – Geflüchtete, Familien mit vielen Kindern, Menschen am Beginn ihres Integrationsprozesses – landet dort. Der Wohnungsmarkt produziert Segregation, ohne dass irgendjemand das so entschieden hätte.
Die Folge: Der Bildungsstand in diesen Stadtteilen ist der niedrigste der Stadt, die Beschäftigungsquote unter Ausländerinnen und Ausländern liegt unter dem Stadtschnitt. Qualifizierte Migrantinnen und Migranten wandern nach Westdeutschland ab – und werden durch Neuzuzüge aus dem Ausland kaum kompensiert.
West/Zentrum ist das andere Jena: akademisch geprägte Migration, 82 Prozent Abiturquote unter den Migrantinnen und Migranten, durchschnittliches Haushaltseinkommen von 5.000 Euro im Monat. Jena-Ost (mein Ortsteil) wächst am schnellsten: plus 43 Prozent mehr Ausländerinnen und Ausländer zwischen 2018 und 2024. Die Erlenhöfe – ein genossenschaftlicher Neubau mit bezahlbarem, belegungsgebundenem Wohnraum an attraktivem Standort – gelten im Migrationsbericht ausdrücklich als Modellprojekt gegen Segregation.
„Gleichzeitig erschöpfen sich derzeit die Aufnahmekapazitäten in Lobeda.”
Migrationsbericht 2025
Was die Kosten wirklich zeigen
An diesem Punkt kommt meistens das Argument: Aber das kostet doch alles so viel.
Stimmt. Aber es lohnt sich, genauer hinzuschauen.
Die Antwort der Stadtverwaltung auf eine Große Anfrage zu den Asylkosten 2020 bis 2025 enthält eine Information, die in der öffentlichen Debatte fast nie auftaucht: Die Sozialleistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz – 2022 auf dem Ukraine-Höchststand von rund 5 Millionen Euro, 2024 bei 4,27 Millionen Euro – werden zu hundert Prozent vom Land Thüringen erstattet. Die Stadt Jena trägt diese Kosten nicht.
Was Jena trägt: die anteiligen Personalkosten des Ausländeramts und des Sozialamts, Betrieb und Instandhaltung der Unterkünfte. Das ist nicht nichts. Aber es ist auch nicht die unkontrollierte Kostenexplosion, von der manchmal die Rede ist.
Die eigentlichen Kosten entstehen anderswo. In Schulen mit zu wenig DaZ-Lehrkräften. In Kitas ohne Sprachförderung. In Stadtteilen, die überproportionale Integrationsaufgaben schultern, ohne dass das in der Haushaltsplanung auftaucht. Das sind die Kosten des Nicht-Handelns – und verpasste Chancen.
Was jetzt zu tun wäre
Ich liebe meine Heimat, meine Stadt und meinen Ortsteil. Genau deshalb sage ich, was zu tun wäre. Hier sind sechs Schlussfolgerungen:
Erstens: Frühe Sprachförderung als kommunale Pflicht begreifen. Das Auslaufen des Sprach-Kita-Programms darf kein Schulterzucken auslösen. Die Stadt muss entweder das Land zur Erneuerung drängen oder einen eigenen Fördertopf schaffen. Eine gute Kita-Sprachförderung verhindert teure Förderschulkarrieren – und ermöglicht die Berufsausbildungen, die Jena bis 2030 dringend braucht.
Zweitens: Sozialen Wohnungsbau dezentralisieren. Die Erlenhöfe in Jena-Ost zeigen, wie es geht: bezahlbarer Wohnraum an attraktivem Standort, belegungsgebunden, gemischt. Das muss die Regel werden, nicht die Ausnahme. Solange alle günstigen Wohnungen in zwei Stadtteilen konzentriert sind, wird der Wohnungsmarkt die Segregation immer wieder neu erzeugen.
Drittens: Internationale Studierende nicht ziehen lassen. Über 3.500 ausländische Studierende sitzen an FSU und EAH – hochqualifiziert, häufig bereit zu bleiben, wenn man sie lässt. Was fehlt, sind systematische Brücken in den Arbeitsmarkt: Praktika, Abschlussarbeiten, Übergangsbegleitung. Nicht als Angebot. Als Programm.
Viertens: Qualifikationsanerkennung ernst nehmen. Ein Drittel aller ausländischen Beschäftigten arbeitet auf Helferstellen. Viele haben in ihren Herkunftsländern Abschlüsse, die hier nicht anerkannt sind. Eine niedrigschwellige Lotsenstelle für Anerkennungsverfahren kostet wenig und gewinnt Fachkräfte, die bereits in der Stadt leben.
Fünftens: Die Aufnahme-Stadtteile fair behandeln. Diese Gebiete leisten für die Gesamtstadt Außerordentliches. Sie verdienen überproportionale Investitionen – in Schulen, Sozialarbeit, Infrastruktur, Begegnungsräume. Nicht aus Mitleid. Aus Gerechtigkeit.
Sechstens: Eine Haltung einnehmen. Der Migrationsbericht schreibt es selbst: Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels wird eine offensive Zuzugsstrategie für Jena immer wichtiger – „hierzu muss auch die Stadtgesellschaft eine klare Position beziehen.” Damit meine ich nicht Verwaltung oder Politik, sondern eine kohärente Erzählung von sich als internationaler Wissenschafts- und Technologiestandort in der gesellschaftlichen Breite. Das ist eine Lücke, die Wettbewerber füllen.
Der Riss heilt nicht von selbst
Risse in Strukturen wachsen, wenn man sie ignoriert. Sie heilen nicht von selbst.
Der Riss, der sich durch Jena zieht – zwischen den preisgünstigen Stadtteilen und dem Rest, zwischen Förderschule und Gymnasium, zwischen dem Potenzial der Zuwanderung und dem, was wir daraus machen –, ist nicht unausweichlich. Er ist das Ergebnis von Entscheidungen. Oder von deren Abwesenheit.
Wer jetzt sagt, Migration sei das Problem, hat die falschen Schlüsse gezogen. Die Zahlen zeigen das Gegenteil: Ohne Zuwanderung schrumpft Jena, fehlen Fachkräfte, altert die Stadt. Migration ist keine Bedrohung – sie ist eine Tatsache, mit der wir gestalterisch umgehen müssen.
Wer aber sagt, es gebe keine Probleme, macht es sich ebenfalls zu einfach. Die Bildungsschere ist real. Die räumliche Spaltung ist real. Die erschöpften Kapazitäten in einzelnen Stadtteilen sind real. Wer das leugnet, schadet am Ende den Migrantinnen und Migranten selbst – weil ohne ehrliche Diagnose keine wirksame Hilfe möglich ist.
Die Daten sind da. Die Analysen sind gemacht. Wir wissen, wo der Riss verläuft, wir wissen, wie er entsteht, und wir wissen, was ihn schließen würde.
Was wir noch brauchen, ist den Mut, es zu tun – ohne Panik, ohne Schönreden, mit klarem Blick auf das, was ist.
Zur Statistik: Jena hat ca. 14.400 ausländische Staatsbürger. Zählt man eingebürgerte Menschen,Kinder mit ausländischem Elternteil sowie Aussiedler dazu zählt man fast 19.000 Menschen mit Migrationshintergrund.
Quellen: Migrationsbericht Jena 2025 (Stadt Jena / Timourou) · Fachkräftestudie Jena 2030 (Zentrum für Sozialforschung Halle, im Auftrag von JenaWirtschaft) · Beantwortung der Großen Anfrage AfD 11/25 zu Kosten der Asylunterbringung 2020–2025 (Stadtverwaltung Jena)





